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Brustimplantatwechsel in Leipzig

Ihre Experten für Brustimplantatwechsel

Experten für Brustimplantatwechsel
Dr. Wachsmuth & Dr. Völpel

Wenn Patientinnen aus ästhetischen Gründen mit ihren Brustimplantaten unzufrieden sind oder diese ihnen gesundheitliche Beschwerden bereiten, besteht die Möglichkeit, sie gegen neue Implantate auszutauschen. Ein solcher Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und ähnelt in seinem Ablauf einer Brustvergrößerung oder einer Bruststraffung. Unsere Praxisklinik führt den Eingriff stationär in unserem Kooperationskrankenhaus durch. Wir beraten Sie gerne zu den Möglichkeiten eines Implantatwechsels.

Kurze Informationen zum Brustimplantatwechsel in Leipzig

Behandlungsdauer:   2-4 Stunden (je nach Umfang)
Betäubung:   Vollnarkose
Nachbehandlung:   Tragen eines Spezial-BHs für 3-6 Wochen
Gesellschaftsfähig:   1-2 Wochen nach der OP
Kosten:   ab ca. 7.000 Euro (je nach Umfang)

 

Für wen eignet sich der Brustimplantawechsel?

Die Gründe für einen Wechsel vorhandener Brustimplantate sind so vielfältig wie die Frauen selbst. Manche Patientinnen empfinden ihre aktuellen Implantate als zu klein und wünschen sich nach einer gewissen Zeit noch etwas mehr Volumen. Bei anderen Frauen ist es genau umgekehrt: Sie empfinden ihre Brustimplantate inzwischen als zu groß und möchten lieber wieder eine etwas kleinere Brust. Ebenso gibt es Patientinnen, die sich eine andere Form ihrer Brüste wünschen. Sie bevorzugen jetzt beispielsweise tropfenförmige statt runde Implantate. Vor allem durch das altersbedingte Absinken der Brust kommt zudem nicht selten der Wunsch nach weniger schweren Implantaten und einer Bruststraffung auf.

Neben diesen ästhetischen Gründen gibt es auch medizinische Gründe, die einen Implantatwechsel erforderlich machen. Hier sind vor allem Schäden an den vorhandenen Implantaten zu nennen und Komplikationen wie die Kapselfibrose.

Wie verläuft die Behandlung?

Vor jedem Implantatwechsel steht in unserer Praxisklinik ein ausführliches persönliches Beratungsgespräch. Hierbei geht es vor allem um die Auswahl der passenden Implantate und der bevorzugten Operationsmethode. Der Eingriff selbst findet - wie die ursprüngliche Brustvergrößerung - unter Vollnarkose statt und dauert je nach Umfang 2-4 Stunden. Wenn möglich, verwenden wir die Schnitte aus der ersten Operation, damit keine neuen Narben entstehen.

Insgesamt ist der Eingriff etwas (zeit)aufwendiger, da die bisherigen Implantate zunächst möglichst unbeschädigt entfernt werden müssen. Wenn Sie den Implantatwechsel wegen einer Kapselfibrose durchführen lassen, entnehmen wir dabei auch das verhärtete Gewebe. Danach setzen wir die neuen Implantate ein - entweder über oder unter dem Brustmuskel. Beide Platzierungen haben ihre Vorteile, die Sie in dem Beratungsgespräch vorab kennengelernt haben. Dabei ist es durchaus möglich, die Platzierung gegenüber den vorherigen Implantaten zu wechseln, also die neuen Implantate nun zum Beispiel hinter, statt vor den Muskel zu setzen. Wenn gewünscht, nehmen wir eine Straffung des Brustgewebes vor, bevor wir die Schnitte verschließen. Das ist besonders empfehlenswert, wenn aufgrund einer altersbedingten Erschlaffung der Brüste oder nach dem Entfernen großer Implantate ein Hautüberschuss vorhanden ist.

Unmittelbar nach dem Eingriff treten leichte Schmerzen im Brustbereich auf, die Sie mit handelsüblichen Schmerzmitteln gut in den Griff bekommen. Achten Sie nach der OP darauf, sich nicht zu überanstrengen. Verzichten Sie für 1-2 Wochen auf körperliche Aktivitäten und mindestens 6 Wochen lang auf Sport. Ihren individuellen Nachsorgeplan erhalten Sie in einem persönlichen Gespräch. Lassen Sie sich jetzt von uns unverbindlich zu einem Implantatwechsel beraten.

Häufige Fragen zum Brustimplantatwechsel in Leipzig

Wann sollten Brustimplantate ausgetauscht werden?

Brustimplantate sollten immer dann ausgetauscht werden, wenn medizinische Gründe vorliegen oder die Patientin sie in der jetzigen Form nicht mehr als attraktiv empfindet. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass sich das ästhetische Empfinden verändert hat und eine natürlichere Brust gewünscht wird. Manche Frauen wünschen sich auch eine Korrektur, weil ihre Brüste im Laufe der Zeit durch die natürliche Alterung und das Gewicht der Implantate erschlafft sind. Es gibt jedoch auch gesundheitliche Gründe für einen Implantatwechsel. Dazu gehören Schäden am Implantat oder die sogenannte Kapselfibrose.

Was ist eine Kapselfibrose?

Ein Implantat ist für den Körper ein Fremdkörper. Deshalb bildet er um diesen Fremdkörper eine Art Kapsel, was ganz normal ist. In manchen Fällen verdickt sich diese Kapsel jedoch oder versucht, das Implantat zusammenzupressen. Mediziner sprechen in diesem Fall von einer Kapselfibrose. Sie führt dazu, dass sich das Implantat verformt, was als veränderte Form oder Verhärtung in der Brust sichtbar und spürbar ist. Auch wenn diese Komplikation heute dank moderner Implantate seltener vorkommt, tritt die Kapselfibrose noch immer in Einzelfällen auf. Dann kann es in ausgeprägten Verläufen erforderlich werden, die betroffenen Implantate zu entfernen bzw. auszutauschen.

Welche Auswirkungen hat es, wenn Implantate nicht rechtzeitig gewechselt werden?

Wird eine Kapselfibrose nicht fachgerecht behandelt, kann es zu Verformungen der Brust und/oder Schmerzen bei der Ausführung bestimmter Bewegungen kommen. Eine medizinische Notwendigkeit für einen schnellen Austausch besteht darüber hinaus jedoch nicht.

Anders ist es bei älteren oder minderwertigen Implantaten, die beschädigt sind. Hier besteht theoretisch das Risiko, dass das im Implantat befindliche Silikongel austreten und in die Brust gelangen kann. Tatsächlich verhindert die Kapsel, die der Körper um das Brustimplantat gebildet hat, dies jedoch in den meisten Fällen. Dennoch ist ein zeitnaher Austausch der beschädigten Implantate aus Sicherheitsgründen ratsam.

Moderne Implantate, wie wir sie verwenden, sind auslaufsicher und auf eine lebenslange Tragezeit ausgelegt. Ohne triftigen Grund (wie Implantat-Schäden, Schmerzen oder auffällige Veränderungen der Brust sowie ästhetische Gründe) ist ein Austausch nicht notwendig. Das war früher anders, ältere Implantate mussten nach etwa 10-15 Jahren durch neue ersetzt werden.

Wie verläuft ein Implantatwechsel?

Der Ablauf eines Implantatwechsels ist dem einer Brustvergrößerung sehr ähnlich, nur dass wir vor dem Einsetzen der neuen Implantate zunächst die alten entfernen. Je nach Fall sind weitere Schritt nötig. So ist es bei einer Kapselfibrose wichtig, das verhärtete Kapselgewebe möglichst komplett zu entfernen. Erst danach ist es möglich die neuen Implantate einzusetzen. Wünscht die Patientin zusätzlich eine Bruststraffung, führen wir diese nach dem Implantatwechsel durch.

Was sollte man nach dem Brustimplantatwechsel beachten?

Die Nachsorge nach einem Implantatwechsel entspricht im Wesentlichen der einer "normalen" Brustvergrößerung. In beiden Fällen sollten Sie im Körper nach dem Eingriff 2-3 Tage Ruhe gönnen und nicht arbeiten. Bei einer körperlich anstrengenden Tätigkeit empfiehlt sich eine etwas längere Arbeitspause. In den ersten Wochen nach der Operation sollten Sie einen speziellen Stütz-BH tragen. Nach etwa 6 Wochen ist auch sportliche Betätigung wieder möglich.

Führt ein Implantatswechsel zu neuen Narben?

In den meisten Fällen entstehen bei einem Wechsel der Implantate keine neuen Narben. Wenn möglich, nutzen wir den Zugangsweg der ursprünglichen Brustvergrößerung. In einigen Fällen, zum Beispiel wenn eine gleichzeitige Bruststraffung gewünscht ist, oder wenn die Implantate gegen größere ausgetauscht werden sollen, können neue Schnitte nötig sein. In diesem Fall lassen sich zusätzliche Narben nicht vermeiden.

Welche Risiken bringt der Eingriff mit sich?

Jeder Eingriff unter Vollnarkose ist mit einem gewissen Risiko behaftet. Das gilt für die ursprüngliche Brustvergrößerung ebenso wie für den Austausch von Brustimplantaten. Bei diesen Eingriffen kann es in Einzelfällen zu Komplikationen kommen wie Nachblutungen oder Probleme mit der Wundheilung. Durch die Verwendung erstklassigen Materials, einer professionellen Durchführung der Operation und einer gewissenhaften Nachsorge lassen sich die Risiken jedoch deutlich minimieren.